Head (Druckversion)

Beurteilung von Schülerleistungen im Wirtschaftsgymnasium

Mit dieser Informationsschrift legt das Wirtschaftsgymnasium Ihnen

  • als Kollegin oder Kollege
  • als Schülerin oder Schüler
  • als Erziehungsberechtigte

das Bewertungssystem in allen Bereichen des Wirtschaftsgymnasiums offen.
Grundlage dieser Informationsschrift sind die Vorgaben des Schulgesetzes NRW (§§ 48 und 49) und der Ausbildungs- und Prüfungsordnung Berufskolleg – APO-BK, Anlage D
(§§ 8, 9 und 10) in der jeweils gültigen Fassung.

1 Bekanntgabe und Dokumentation

Zu Beginn eines Schuljahres bzw. zu Beginn des Schulbesuches sind die Grundsätze der Leistungsbewertung den Schülerinnen und Schülern transparent zu machen. Diese Bekanntmachung ist im Klassenbuch bzw. in den Kursheften zu dokumentieren. Inhalt der Bekanntmachung ist neben den konkreten Regelungen auch die Angabe der Internetadresse, unter der diese Informationsschrift veröffentlicht ist.

2 Beurteilungsbereiche auf dem Zeugnis

Leistungen in den Fächern
Die Zeugnisnoten in den Fächern setzen sich grundsätzlich aus den Beurteilungsbereichen „Sonstige Leistungen“ und „Klausuren“ zusammen. Beide Bereiche werden in der Regel gleichgewichtig berücksichtigt.
In Fächern, in denen auf Grund der APO-BK Anlage D keine schriftlichen Leistungen zu erbringen sind, bildet allein der Beurteilungsbereich „Sonstigen Leistungen “ die Grundlage für eine Zeugnisnote.

3 Beurteilungsbereiche in den Fächern

3.1 Grundsätze für die Bewertung im Bildungsgang Wirtschaftsgymnasium

Die Note Gut soll erteilt werden, wenn circa 80 Prozent der zu erwartenden Gesamtleistung in den Anforderungsbereichen I bis III erbracht wurden.
Daraus folgt, dass

  • -zentrale Aussagen und bestimmende Merkmale von Materialien und Sachverhalten differenziert erfasst werden müssen und umfassend bearbeitet werden;
  • die Aussagen präzise und umfassend auf die Aufgabe bezogen sein müssen;
  • selbstständige Bezüge und eigenständiges Arbeiten erkennbar sein muss;
  • fachspezifische Verfahren und Begriffe sicher angewendet werden;
  • die Darstellung in gedanklicher Ordnung und sprachlicher Gestaltung überzeugen muss;
  • komplexe Gedankengänge aufgezeigt und eigenständige Urteile gebildet werden müssen;
  • die Arbeit klar strukturiert sein muss.

Die Note Ausreichend soll erteilt werden, wenn circa 50% der erwarteten Gesamtleistung
erbracht wurde.
Daraus folgt, dass:

  • zentrale Aussagen und bestimmende Merkmale von Materialien und Sachverhalte in Grundzügen erfasst werden müssen;
  • die Aussagen insgesamt auf die Aussagen bezogen werden müssen;
  • grundlegende Verfahren und Begriffe angewendet werden;
  • die Darstellung verständlich ausgeführt und erkennbar geordnet wird;
  • die fachsprachlichen Anforderungen im Ganzen erfüllt werden;
  • - erkennbare Strukturen und Verbindungen vorhanden sind.

Bei gravierenden Verstößen gegen die deutsche Sprache kann die Note um eine Notenstufe gesenkt werden.
Fachspezifische Kriterien werden jeweils in den Fachkonferenzen festgelegt.

3.2 Schriftliche Leistungen

Die Erfassung schriftlicher Leistungen erfolgt in dem Bildungsgang des Wirtschaftsgymnasiums in Form von Klausuren.
§ 9 APO-BK Anlage D regelt den Beurteilungsbereich Klausuren
In der Jahrgangsstufe 11
beträgt der zeitliche Umfang der Klausuren zwei bis drei Unterrichtsstunden.
Es sind mindestens in vier Fächern Klausuren zu schreiben; unter den Fächern mit Klausuren müssen sein:

  • die Fächer, die in den Jahrgangsstufen 12 und 13 als Leistungskursfächer fortgesetzt werden,
  • Deutsch;
  • Mathematik;
  • die Fremdsprachen.

Die Schülerin oder der Schüler kann weitere Fächer als Fächer mit Klausuren wählen.
Die Fachkonferenzen legen fest, ob im ersten Halbjahr der Jahrgangsstufe 11 eine oder zwei Klausuren geschrieben werden.

In der Jahrgangsstufe 12
beträgt der zeitliche Umfang der Klausuren in den Grundkursfächern zwei bis drei, in den Leistungskursfächern vier bis fünf Unterrichtsstunden.
Es sind in den Leistungskursfächern sowie in mindestens zwei Grundkursfächern Klausuren zu schreiben. Unter den Klausurfächern müssen Deutsch, Mathematik und die Fremdsprachen sein.
Es werden in jedem Halbjahr zwei Klausuren geschrieben.

In der Jahrgangsstufe 13
beträgt der zeitliche Umfang der Klausuren in den Grundkursfächern drei Zeitstunden, in den Leistungskursfächern vier bis fünf Unterrichtsstunden.
Es sind im ersten Halbjahr in den beiden Leistungskursfächern, im dritten Abiturfach und in den Fremdsprachen je zwei Klausuren zu schreiben; im zweiten Halbjahr ist in den beiden Leistungskursfächern, im dritten Abiturfach und in der Jahrgangsstufe 11 neu begonnene Fremdsprache jeweils eine Klausur zu schreiben.
Grundsätzlich gilt, dass an einem Unterrichtstag nur eine Klausur geschrieben werden darf, in einer Woche dürfen nicht mehr als drei Klausuren angesetzt werden. Klausuren sind den Schülern rechtzeitig (mind. 1 Woche vorher) anzukündigen. Mit der Ankündigung des Termins ist eine Bekanntgabe der Inhalte verbunden, auf die sich die Aufgaben der Klausur beziehen werden. Die Inhalte ergeben sich aus dem vorangegangenen Unterricht.
Durch den Lehrer erfolgt eine zeitnahe Korrektur und Rückgabe der Klausur. Mit der Rückgabe der Klausur ist eine inhaltliche Besprechung der Aufgaben verbunden.
In der korrigierten und bewerteten Klausur jedes Schülers müssen erreichbare und erreichte Punkte für jede einzelne Aufgabe wie auch für die gesamte Klausur so dargestellt sein, dass sie auch für den Schüler nachvollziehbar sind. Ausnahmen zu dieser Regelung sind fächerspezifisch möglich (z. B. Sprachen) und werden in den jeweiligen Fachkonferenzen festgelegt.
Ein Bewertungsmaßstab für schriftliche Arbeiten wird durch die Fachkonferenzen festgelegt.

3.3 Sonstige Leistungen im Unterricht

Eine Leistungsnote im Beurteilungsbereich „Sonstige Leistungen“ ergibt sich aus den im Unterricht erbrachten Teilleistungen. Diese Teilleistungen werden den Schülern am Ende jedes Unterrichtsquartals bekannt gegeben. Die Bekanntgabe der Sonstigen Leistungen ist im Klassenbuch bzw. Kursheft zu dokumentieren.


Teilleistungen können z.B. sein:

  • schriftliche Übungen (Tests):

Die Aufgabenstellung muss sich aus dem Unterricht unmittelbar ergeben. Der zeitliche Umfang einer schriftlichen Übung muss den zeitlichen Umfang einer Klausur deutlich unterschreiten. Eine schriftliche Übung darf nur an einem Tag angesetzt werden, an dem keine Klausur geschrieben wird. Die schriftliche Übung soll rechtzeitig angekündigt werden.

  •  mündliche Mitarbeit:

Kriterien bei der Bewertung der mündlichen Mitarbeit sind die Kontinuität, der Umfang und die Qualität der Beiträge.

  • Qualität der Leistung nach zunehmendem Anspruchsniveau:
  • Wiedergabe von Ergebnissen
  • Zuordnung von Fakten
  • Anwendung von Ergebnissen
  • Erkennen von Zusammenhängen
  • Beurteilung von Thesen und Ansätzen
  • Darlegung von Lösungsansätzen
  • Problematisierung von Sachverhalten
  • Zu berücksichtigen sind:
  • Genauigkeit von Kenntnissen
  • Beherrschung der Fachsprache
  • Problembewusstsein und Reflexionsniveau
  • praktische Übungen z.B. erstellte Programme, Tabellen, Datenbanken besonderen Stellenwert haben praktische Übungen in naturwissenschaftlichen Fächern, Sport und Literatur
  • Protokolle
  • Präsentationen
  • Referate
  • Aufbereitung von Materialien

Die jeweils zu bewertenden Teilleistungen werden von der Bildungsgangkonferenz bzw. vom jeweiligen Fachlehrer auf die Unterrichtsinhalte und die eingesetzten Unterrichtsmethoden abgestimmt. Sie berücksichtigen sowohl fachliche als auch methodische und soziale Kompetenzen.

3.4 Praktikum

Die Schüler der Jahrgangsstufe 11 absolvieren in den letzten beiden Schulwochen vor den Sommerferien ein Betriebspraktikum.

 

KBM: News

16.10.2017

Euregio Verkäuferwettbewerb 2017: KBM im Finale

Bereits zum zweiten Mal nahm das KBM am Halbfinale zum „euregionalen Verkäufer 2017“ teil, das am 05. und 06.10.2017 in Kalkar stattfand. Bei diesem Wettbewerb traten 15... » mehr

15.10.2017

School´s out for ever...?

Am Freitag, 13.10.2017, war es für die BF5D endlich soweit. Der letzte Schultag hatte begonnen. Die angehenden Fahrdienstleiter der DB Netz AG freuten sich über gute... » mehr

Footer (Druckversion)